Auf Barbarossas Spuren durch Südharz und Kyffhäuser reisen

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48 Stunden in der Welt des Kaisers


Wenn früher die Kaiser das Land regierten, taten sie das meist von sogenannten Kaiserpfalzen aus. Noch heute können Spuren aus diesen glanzvollen Zeiten besichtigt werden. Zum Beispiel in Wallhausen nahe am Harz, dessen Wasserburg im zehnten Jahrhundert als Vorläufer des heutigen Schlosses zu einer der fünf großen deutschen Kaiserpfalzen aufstieg. 1169 kam Friedrich Barbarossa zu einem Reichstag dorthin. Jetzt gehört Wallhausen zu den Stationen einer zweitägigen Entdecker-Rundreise durch den Südharz und das Thüringer Kyffhäusergebirge, die am 13. und 14. August 2011 mit dem Bus startet. Wer mitfährt, lernt darüber hinaus Sangerhausen, Bad Frankenhausen, Sondershausen und die mittelalterliche Stadt Stolberg mit ihren vielen Fachwerkhäusern kennen. Unter www.kyffhaeuser-tourismus.de gibt es mehr Informationen.

Mit Shuttlebussen zum Panorama Museum

An beiden Tagen fährt der Bus immer stündlich ab Bahnhof Sangerhausen in Richtung Barbarossahöhle, wo es auf 13.000 Quadratmetern bis zu 42 Meter hohe, bizarre Räume und Gebilde aus Anhydrit zu besichtigen gibt. Der Sage nach schläft dort Kaiser Barbarossa seit Jahrhunderten in einem unterirdischen Schloss. In Shuttlebussen können die Gäste nach einem Rundgang durch die Höhle nach Bad Frankenhausen aufbrechen, seit 1818 ein staatlich anerkannter Heilkurort. Dort erwartet sie ein ungewöhnliches Panorama Museum: Auf dem größten Monumental-Rundgemälde Deutschlands lässt der Leipziger Künstler Werner Tübke die Zeit der Reformation und des deutschen Bauernkriegs im 16. Jahrhundert lebendig werden.

Gästeführer stellen die Region vor

Alternativ geht es von der Barbarossahöhle über das Barockdorf Bendeleben mit seiner sehenswerten Orangerie nach Sondershausen, wo es nicht nur ein bedeutendes Schloss gibt, sondern auch die älteste befahrbare Kaligrube der Welt. Ein spannendes Ziel ist schließlich das berühmte Kyffhäuser-Denkmal, gewidmet dem Kaiser Barbarossa. Mit seinen 81 Metern ist es das drittgrößte nach dem Völkerschlachtdenkmal und dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica. In allen Bussen werden Gästeführer dabei sein, die die Geschichte der Region erläutern und die interessantesten Sehenswürdigkeiten ausführlich vorstellen.

Mit Abo gratis fahren

Mit dem Intercity “Kyffhäuser” kann die Stadt Sangerhausen, der Abfahrtsort der Bustour, schnell von Frankfurt am Main oder Leipzig aus erreicht werden. Der Fahrpreis für die Entdecker-Tour beträgt fünf Euro pro Tag, ein Kombiticket für den 13. und 14. August 2011 kostet acht Euro, Kinder fahren für den halben Preis. Zahlreiche Touristikanbieter und Veranstalter gewähren Rabatte. Wer eine Abokarte der Verkehrsbetriebe Halle, Leipzig, Erfurt oder Magdeburg besitzt, fährt mit dem Bus gratis. Unter www.kyffhaeuser-tourismus.de gibt es weitere Informationen, auch zu Übernachtungsmöglichkeiten.



27.07.2011 - Suchwörter: , , , ,
 Quelle: djd/pt

 Bildquelle: djd/Tourismusverband Kyffhäuser e. V.



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